Jun/2013
07
Freitag

ein ICE steht

Auf dem Weg zum Heizmann. Im Bahnhof von Müllheim steht ein ICE. Ohoh! Das bedeutet nix Gutes.

“Hoffentlich sind die jetzt nicht alle beim Bäcker! Sonst kommen wir nie dran!”
“Ach was”, meint Kollege M, “da traut sich doch keiner auszusteigen. Man weiss ja nicht, wann der Zug weiterfährt!”

Und tatsächlich: Nix los im Heizmann. Auch die Verkäuferin weiss nicht, was los ist:
“Ich habe grad erst angefangen.”

Wir nehmen unser Zeug und die Stühle vonedran aus der Sonne und setzen uns ganz entspannt in den Schatten.

Die Kollegen, die vorbeikommen, werden auch gleich richtig informiert.
“Kaum ist Sonne, setzt ihr euch in den Schatten!”
“Klar WIR brauchen unseren Kopf noch zum Arbeiten.”
Alles klar, Kollege ist ruhig ;-)

Plötzlich kommt eine Schaffnerin aus dem Heizmann und fragt uns: “Gehören Sie auch zum ICE? Wir fahren jetzt weiter!”
Hm .. .das ist aber ein Sevice. Finde ich. Und das sage ich ihr auch.
“Na ja”, meint sie, “ich habe die doch vorhin alle in den Heizmann geschickt, da MUSS ich sie doch wieder einsammeln.”
Klasse! Wir lachen.

Auf dem Rückweg kommt Kollege K: “Was habt ihr mit dem ICE gemacht, wieso hält er da?”
“Hat nach dem Weg gefragt. Wir haben gesagt: Immer geradeaus. Jetzt ist alles klar.”

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Mai/2013
18
Samstag

1:2

Das letzte Spiel der Saison. Und Traumwetter. Fast schon Sommer. Da konnten wir nicht einfach mal schnell mit dem Bus hin und zurück.

Nach den bekannt langen Diskussionen wurde eine völlig neue Lösung gefunden: Hin mit dem Bus und zurück mit dem Zug. Damit man nach dem Spiel noch feiern könnte.

Vor dem Stadion war die Hölle los. Alles voll. Ewige Schlangen am Bierstand. Man wollte gar nicht anstehen.
Aber man tat es doch und in der Schlange entwickelten sich richtige witzige Gespräche, bei denen der vor mir stehende Bub als mein Sohn angesehen wurde und D als meine Frau.

Ein letztes Mal … für diese Saison trafen wir unsere Freunde zum Vor-dem-Spiel-Bier.

das letzte Mal ... in der Saison

Auch jede Menge blau-weisse Schalker. Bei denen ging es um mehr als bei “uns” ;-) . Deswegen waren alle da.

überall Schalker

Wir gingen verschiedenste Möglichkeiten zum zusammen Feiern durch … und scheiterten letztendlch doch. Na ja, feiern taten wir, aber nicht zusammen.

In dem Meer aus Blau-Weiss fiel der Bus der Schalker kaum auf.

e vor dem Schalker Bus

Zum Saisonende und möglichen Champions League-Qualifikation hatten die kleinen SC-ler eine Choreografie vorbereitet.

Europa! Packe mer's an!

Hinter uns sassen heute wieder die Eltern des Karteninhabers und nachdem ich sie begrüsst hatte kam gleich die Frage vom Vater: “Brauchen Sie ein Handy?” in Erinnerung an die üblen Typen, die im Stuttgart-Spiel neben uns gesessen und auch sie belästigt hatten.

Und was war das? Der Gelb-gesperrte Caligiuri suchte einen Platz. Aber das Stadion war wohl wirklich ausverkauft. Er kam nirgends unter. Oder doch?

Caligiuri sucht

Er setzte sich einfach auf den freien Platz bei uns. Wo meistens die Frau mit Kind sitzt, die wir schon vermisst hatten. Ich konnte nicht anders: Ich MUSSTE ihm einfach die Hand geben. Er war sehr überrascht.
Und dann kam sein Kollege Guédé gleich noch dazu.

Caligiuri  direkt neben uns Caligiuri und Guédé

Aber das Glück dauerte nicht lange: Die Frau mit Kind kam und kannte kein Pardon.
“Der Cali braucht einen Platz!” sagte ich zu ihr.
“Na und? Mir egal”
Und weg war er.

Trotzdem war das schön gewesen, ihn mal so nah zu sehen. Meine Stimmung war prächtig. Und jetzt konnte ich mich auch wieder richtig aufs Spiel konzentrieren. Auch da war die Stimmung genial.

In der zweite Hälfte war es dann zwar nochmals spannend, aber die Stimmung nimmer so freudig wie am Anfang.

Aber es gab noch mehr Prominenz: Der “Kaiser” war auch im Stadion und wurde natürlich gleich nach dem Spiel interviewt.

der Kaiser

Leider reichte es den Freiburgern nicht zum Sieg und damit zur Champions League-Teilnahme. Aber gefeiert werden sollte trotzdem. 5. Platz in der Tabelle. Ein Wahnsinn für Freiburg.

Zunächst wurde den Fans gedankt!

Dank an die Fans

Und danach war Rumtollen auf dem Rasen angesagt. Und sehr viel Zuschauer blieben im Stadion. Sogar wir. Sehr ungewöhnlich für uns. Und auch die Köche hielt es nimmer am Herd.

fast alle Zuschauer sind noch da auch die Köche kochen nimmer

So richtig kam bei uns beiden aber keine Feierlaune auf. Wir hatten da wohl noch mehr erwartet ;-)

vor der Nordtribüne Polizei vor der Nordtribüne vor der Haupttribüne

Wir dachten uns, die Gelegenheit sei günstig und da fast alle noch im Stadion blieben kamen wir locker raus und der Strassenbahn, die schon da stand, ergatterten wir beide sogar noch zwei Sitzplätze. Unglaublich.

Nach dem “Auffüllen” der Bahn sahen wir uns aber nimmer und so mussten wir per Whatsup Kontakt halten. Und das war auch notwendig, weil e im Bahn-App entdeckt hatte, dass es mit den beiden Zügen um 19:15 und 20:15 wegen einer kaputten Brücke Probleme geben sollte. Und den 20:15er wollten wir eigentlich nehmen.
Sollten wir direkt zum Bahnhof durchfahren und den 18:15er nehmen?

Und so entspannte sich zum dritten Mal an diesem Tage eine Diskussion über das weitere Vorgehen. Wir planen halt gern, um dann alles wieder über den Haufen zu werfen ;-)

In allerletzter Sekunde entschlossen wir uns zum Risiko und zum Essen gehen. Und das war gut, den kurz darauf war die Meldung weg und die Züge wurden als pünktlich angezeigt.

Und während die Stadt voll laut feiernder Schalker war fanden wir in der Burse (fast ganz alleine) ein ruhiges Plätzchen zum Entspannen und Essen.

Auf dem Weg zum Bahnhof sahen wir ein Tier auf dem Stadttheater. Was es bedeutete, war uns nicht klar.

Tier auf dem Stadttheater Tier auf dem Stadttheater

Und e besuchte mal wieder ihre Lieblingsbücherei und während sie (auch mir) ein paar Bücher raussuchte genoss ich die Sonne.

Sonnenuntergang überm Stühlinger

Der Zug war schon recht voll mit Freiburgern. Als 3 Schweizer Damen einstiegen, zurück vom Shoppen, machte zwei junge Freiburger trotz meines Kopfschüttelns Platz und siehe da: Es entspannten sich nette Gespräche über den SC, den Doppelgänger vom Löw (die Schweizerinnen glaubten uns nicht, dass der tatsächlich oft in Freiburg ist und auch beim Spiel war) und über das unmögliche Verhalten Von Bayern, alle Spieler wegzukaufen ;-) .

Bis auf einen sehr aggressiven jungen Typen (der alle anmachte) war es im Zug zwar laut, aber friedlich.

Und in Bad K stand schon das AST bereit und brachte uns ratz fatz nach hause. Nicht ohne Erheiterung, weil wir die Anrufe von Fahrgästen mitbekamen, die jetzt sofort ein AST wollten. hahahha!
Das muss man doch eine halbe Stunde vorher bestellen!!!

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Mai/2013
05
Sonntag

2:0

Was für ein Wetter!!!!!!!!!!!!!!!!!
Nach der ganzen Friererei die letzten (gefühlten) 100 Spiele war es der Sommerausbruch. Obwohl es beim Aufbruch “nur” 13 Grad waren.
Da macht das Ganze doch gleich wieder richtig Spass.

Trotzdem waren wir faul … und fuhren mit dem Bus. Die Bequemlichkeit des Alters? Hoffentlich nicht!

Etwas Neues? Ein neuer Busfahrer. Der kassieret schon mal deutlich langsamer als unser gewohnter Markus. Das fing nicht gut an.
Und ging auch so weiter. Der Bus brauchte endlos lange bis zur letzten Haltestelle.
“Hat es noch eine Besichtigungstour gegeben?” fragte D, die angesichts des Buses an der vorletzten Haltestelle darüber grübelte, was schief lief.

Nee, der nette Busfahrer verkaufte noch die letztes Mal schon angepriesenen Jahreskarten. Zahl 15, fahr 17 (Mal).

Egal, es war Sonntag und kein Verkehr und so kamen wir früh genug an.

Das Vor-dem-Spiel-Bier in der Sonne war einfach nur herrlich. Überraschend wenig Augsburger Fans waren da.
Dafür die 3 von der Tankstelle .. äh nee, die drei mit den Weinfläschle.

die kultivierten Weintrinker

Nachdem sich eine Horde Jugendlicher endlich von der Schaukel verzogen hatte, konnte sie ihrem eigentlichen Zweck zugeführt werden.
Nur zu zweit sollte man sein … irgendwie war das traurig.

der einsame Schaukler

Dafür war es vor dem Bus gar nicht einsam. 3 Tratschtanten sahen (jedenfalls von sich aus) nicht ein, dass sie uns im Weg waren beim Fotografieren. So gabs halt nur ein Bild vom Bus OHNE Logo.

e vor dem Augsburger Bus

kaum am Platz kame die “Jubiläums-Liesel” Keien Ahnung, wer das war aber sie hatte gerade einen Blumenstrauss bekommen und af dem Trikot stabnd “Liesel”.

Liesel

Bei DEM Wetter und auch weil es das zweitletzte Heimspiel war, war das Stadion natürlich ausverkauft.

nix mehr frei

Der Sohn eines Arbeitskollegen durfte bei den Escort-Kids mitlaufen. Er hatte sich Oli Baumann rausgesucht. Unbedingt.
Deswegen war auch ziemlich sauer, dass man ihm den Torwart der Augsburge zuteilte. “Er hat kein Wort mit dem geredet!” erfuhr ich am nächsten Tag. Der blonde “Bengel” war hart.

falscher Torwart falscher Torwart

Als Freiburg aber 2:0 gewonnen hatte, war er wieder zufrieden. War ja auch toll.
Die Stimmung natürlich auch. So macht es BRUTAL Spass und unsere Überlegungen, die nächste Saison KEINE Dauerkarte mehr zu kaufen, geriet ziemlich ins Wanken.

In der Halbzeit fand wieder die übliche Belustigung statt (auf das kleine Tor schiessen und eine Reise gewinnen). Diesmal hatte man aber wohl nicht dran gedacht, dass der Rasen gesprengt werden musste. Daher muste das Tor dem Sprenger weichen.

Rasensprenger

Und dann genossen wir einfach nur noch. Das Spiel, das Wetter, die Stimmung. Alles prima.

Impression in s/w Impression in s/w

Und sogar der Busfahrer stellte sich als gut heraus. Ich hatte nach den Zahlungsvorgängen auf der Hinfahrt ja meine Zweifel gehabt: Aber weit gefehlt. Er überholte nicht nur die ganze Autokolonne, nein auch ale anderen Busse. So machte die (schnelle) Heimfahrt Spass.

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Apr/2013
12
Freitag

3:1

Wieder ein Abendspiel. Für uns eher ein Nachtspiel. Anpfiff Freitag um 20:30 Uhr. So ein Blödsinn.
Lust bei mir war sehr begrenzt.
Aber die Saison ist ja schon fast wieder vorbei, da muss man sich die letzten Heimspiele ja unbedingt anschauen.

Kindern dagegen scheint der späte Spielbeginn gar nix auszumachen. Im Gegenteil. Der Bus ab Ehrenkirchen füllte sich in Pfaffenweiler mit einer Unmenge von Kindern. Eien ganze Mannschaft. Escord-Kids? Wer weiss.
Auf jeden Fall wurde es BRUTAL laut. Auch wenn die Erzieher / Trainer anfangs anmerkten, dass wer laut sei, zu Fuss gehen müsse.

Jedenfalls verstanden wir dann von den Geschichten der D und des C, die ja in Dortmund und Hamburg gewesen waren, nur die Hälfte.

Aber wie immer ging die Fahrt rasend schnell (wir überholten auch den Hannoveraner Bus) und schon 1,25 Stunden vor Spielbeginn konnten wir unser Vor-dem-Spiel-Bier geniessen. Im Trockenen, denn wie immer fanden einen freien Platz an einem Tisch. Das ist wirklich erstaunlich, wo da doch sehr viele Leute rumschwirren. Auch die drei Weintrinker.

C schaffte es auch, durch mangelhafte Kommunikation die Leute, die sich an den Tisch setzen, zu vergraulen. Prima.

Und auch vor dem Stadion fielen uns die massenhaft vorhandenen Kinder auf. Hatte man Karten an Schulen und Kindergärten verteilt?

Den bereits vorher abgehängten Bus trafen wir im Stadion natürlich wieder ;-)


e vor dem Hannoveraner Bus

Damit wirklich jeder den Text blickt, wird seit einiger Zeit des SC-Freiburg-Liedes nicht nur auf dem Bildschirm, sondern auch auf der Bande eingeblendet. Auf Alemannisch. Sehr praktisch. Ich mag dieses Lied. Viel lieber als das Badner-Lied.


Liedtext: Tief im Süden ...
Liedtext: SC Freiburg vor ....

Wie e befürchtet hatte, als sie die ganzen Kinder gesehen hatte, sass auch eines neben ihr. Aber das war ein WAHNSINNIG Liebes. Gibts ja auch ;-)

Ein liebes Kind neben e

Obwohl! e erzählte mir hinterher, dass das Kind Fotos vom Spielfeld shoss und dann über eine App Bomben vor dem Tor hochgehen lies ….

Und hinter uns sassen wieder die “richtigen” Leute, also die Platzinhaber und obwohl man weit davon entfernt ist, abergläubisch zu sein, war das beim letzten Spiel schon ein gutes Zeichen.

Und das war es auch. Das Spiel war genial, die Freiburger spielten wie Götter und die eigene Stimmung und die im Stadion immer besser. Die im Stadion war sogar die beste der Saison. Mein ich.

Nur saukalt wars. Trotz 9 Grad. Plus. Wir hatten den Wind total unterschätzt.

Und weils so schön ist, noch zwei Impressionen in schwarz/weiss.

s/w s/w

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Apr/2013
09
Dienstag

e´s Geburtstag

Der ursprüngliche Plan, mit dem Zug in den Schwarzwald zu fahren, fiel buchstäblich ins Wasser. Das Wetter war NUR schlecht. Nass, um genauer zu sein.

Also wurde die reservierte Regiokarte für e storniert, der Urlaubstag aber nicht und auf e´s Wunsch (!) gings nach Freiburg. Um “Sachen” anzuschauen. Fürs Haus.

Das der IKEA erst um 10 Uhr aufmachen sollte, führte uns die erste Fahrt zum Reisser. Bäder ohne Ende. Und auch wenn man da nix kaufen will (und auch gar nicht muss, denn wie e vorhergesagt hatte, wurde man da überhaupt nicht angesprochen), bekommt man gute Ideen beim Betrachten der Ausstellung. Wie z.B. Betonwände-Look fürs Bad.

e im Bad

Dann gings weiter und es ist fast unglaublich: Ich war NOCH NIEMALS in New York .. äh beim IKEA. Jedem, dem ich das sage, schüttelt nur verständnislos der Kopf. Ist wohl so wie mit dem Europapark. Wenn man da noch nie war, hat man einigen Menschen zufolge echt was verpasst. Seis drum.

Aber beim IKEA hatte ich was verpasst. e amüsierte sich richtig, wie ich immer staunender durch die Räume schlich.

Sie probierte lieber aus. Z.B. unser künftiges Sofa.

e auf dem Sofa

Es hat richtig Spass gemacht. Und auch hier galt: Anschauen bringt neue Ideen. e zeichnete gleich die Küchenpläne um …

e in der Küche

Nach ziemlich langer Zeit und sehr anstrengenden Diskussionen und Denkereien ging es dann noch ins zugehörige Restaurant. Dort gab es ein zweites Frühstück. Und es war ungewöhnlich, dass mir die Kassiererin mitteilte, dass sich der Preis halbieren würde, wenn ich noch Marmelade und Butter zu den Hörnchen und dem Kaffee dazunehmen würde.
Na, ja, das machte ich dann auch. Auch wenn ich es nicht verstand.

e beim 2. Frühstück

Letztendlich brachte uns der Besuch die wichtige Erkenntnis, dass die ursprünglich ausgewählte Küchenfront nicht die Richtige war. Manche Dinge muss man wirklich erst “in Echt” sehen.
Nach zwei erfolglosen Versuchen, e jetzt im April noch eine Doppeljacke zu beschaffen (mit sehr bemühten Verkäuferinnen), endete der erste Teil des Tages im Waldsee beim Mittagessen, wo e im Regen (es regnete den ganzen Tag wie verrückt) ein (natürlich) nasses Handy fand.

e im Waldsee

Der zweite Teil des Tages fand daheim statt, wo wir zunächst mal an den Folgen des doch schweren Essens litten. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Mrz/2013
30
Samstag

2:0

Und wieder: Nur kalt!!!! 1,7 Grad, immerhin Plus, als wir los gingen.
Lust war auch nicht riesig. Nach den zwei letzten hoch verlorenen Spielen und dem beginnenden Verkauf der guten Spieler war die Stimmung bei uns jedenfalls gar nicht gut.

Und weil das Wetter so scheusslich war, ging es (natürlich) wieder mit dem Bus von Ehrenkirchen ab. Da e sich immer so schön hinstellt, machte ich weiter mit der Bildserie “Lieblingsfrau an Bushaltestelle”.


e am Bushäusle

Zu meiner Überraschung kamen kurz vor Ankunft des Busses aus einem Haus neben der Haltestelle eine ganze Menge SC-Fans. Und darunter ein Arbeitskollege. Die Welt ist klein.

Der Bus wurde dann (weitere Überraschung) noch richtig voll. Ungewöhnlich. Vielleicht war es das eklige Wetter?

Dafür war es vor dem Stadion beim Bierausschank wieder recht leer, ein Platz sofort verfügbar und das Bier auch ohne langes Anstehen. Diesmal befanden wir uns mal wieder fast alleine im Gebiet des Gegners: Massenhaft Gladbach-Fans um uns rum. Obwohl ein paar schon etwas Standfestigkeitsprobleme hatten, war es wunderbar friedlich.

Nur: Wer war vor unserem Bier über den Tisch gelaufen?


Schuhspuren

Als dann noch zwei (der drei) Weintrinker zu uns an den Tisch kamen, war alles wieder wie gewohnt. Man fühlte sich schon richtig heimisch. Und wieder entspannte sich ein entspanntes Gespräch über den dritten Mann (nicht den Film, sondern den, der fehlte) und über Glühwein und gutes Bier (Waldhaus wird sogar von den Weintrinkern anerkannt).

Das Busbild war diesmal etwas aufwändiger, weil
1. eine Gladbacher Familie ein Video vor dem Bus drehte (oder war es ein Foto, aber warum winkt man dann ständig?) und
2. Diese Familie das Video (oder Foto?) dann genau vor Ort anschauen musste, anstatt den Platz für e sofort freizumachen ;-) .


e vor dem Gladbacher Bus

Auf dem Weg zum Platz entdeckte ich dann eigenartige “Dinger” an den Schuhen vor mir. e meinte nur: “Schuhheizung”. Ziemlich schlau. Die e und das Mädle mit den Schuhen.

Und endlich sass hinter uns wieder mal der “richtige” Platzinhaber. Wir begrüssten uns richtig herzlich. Schön, jetzt war es noch heimeliger. Ich glaub, er hat sich auch gefreut.

“Aber es ist immer noch so kalt wie beim letzten Spiel, als ich da war!” meinte er. Und er hatte recht.


Schuhheizung
 Schuhheizung

Das Spiel war dann in der zunächst nicht der Hammer. Obwohl Freiburg total überlegen war, fanden sie das Tor nicht. Aber dann, in der 2. Halbzeit machte ausgerechnet DER MANN, der geht und zu Gladbach die zwei Tore gegen sie. Das war mehr als versöhnlich.

Und mein Hintermann entschuldigte sich noch, dass er mich zu fest auf die Schulter geboxt hatte (hatte ich gar nicht wahrgenommen). Vor lauter Freude. Endlich mal wieder gewonnen!!!!


Kruse, der Held, als Letzter

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Mrz/2013
09
Samstag

2:5

Endlich Sommer! Na ja, fast. Im Gegensatz zu den letzten Spielen (wir hatten DAS Letzte sogar ausfallen lassen), war es heute frühlingshaft warm. 11 Grad. Das war doch schon was. Trotzdem war es ratsam (und im Nachhinein richtig) sich nicht zu dünn anzuziehen. Während man beim Laufen dachte, das ist ja vieeeeel zu warm, wurde es beim Rumsitzen dann gemütlich.

Da wir wie immer viel zu früh am Bus in Ehrenkirchen waren, probierte ich die vielen eingebauten Effekte meiner geliebten LUMIX an meiner geliebten e aus.


e
 e e

e
 e e

Auf der Fahrt erhielten wir von C die Nachricht, dass sie schon in der Stadt wären. Dann blieben wir eben allein im Bus. Na ja, nicht ganz, aber es fuhren weniger Leute mit: Das Wetter war ja (noch) sehr gut.

Das Vor-dem-Spiel-Bier gab es dann in sehr entspannter Atmosphäre. Es waren praktisch keine Wolfsburger da. Und die Freiburger unter sich sind ja immer sehr friedlich (hahahahaha).
Es gab nur Mutmassungen bzgl. der (Ehe?) Frau eines Mannes am Tisch, weil wenn die nicht wiederkäme (vom Klo) hätten unsere Sitznachbarn gerne den Platz gehabt. Sie kam aber wieder. Nur wegen der Tasche (wie ihr (Ehe?) Mann betonte).

Dann wurde es noch richtig voll, als zunächst R und F und dann auch endlich noch C und D erschienen. Die hatten Besuch aus Berlin dabei und mit denen vorher Freiburg und den Kastaniengarten genossen. Neid!

Noch waren alle bester Laune und das übliche Busbild wurde dank der guten Kamera und rücksichtsvoller Fans (die kurz warteten) auf Anhieb was.


e vor dem Wolfsburger Bus

So langsam zogen aber dunkle Wolken auf (nicht symbolisch gemeint!), das Wetter schien nachzulassen.


vor dem Spiel

Und tatsächlich: Nicht nur das Spiel kippte nach einem genialen Anfang, auch das Wetter: Es begann BRUTAL zu regnen.


der grosse Regen
 der grosse Regen

Dann wurde es wirklich schwarz. Für Freiburg. Das Spiel lief einfach nicht. So leer war das Tor kaum mal.


selten: leeres Tor

Ich war richtig geknickt nach dem Spiel. Klar, es war nicht wirklich schlimm für Freiburg. Sei stehen ja immer noch toll da. Aber dass es so massiv kommt, gegen Wolfsburg, das machte mich doch traurig.

Zum Glück trafen wir noch das Füchsle und von dem gab’s Trost ;-) . Auch für so alte Esel.


Trost vom Füchsle

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Feb/2013
16
Samstag

2:3 (auswärts ;-) )

Auswärtsspiel. Gegen Bremen. Also nicht im Stadion, aber unter Fans. Im Augustiner. In Freiburg.
Hier waren wir schon lang nimmer.

Auf der Zugfahrt in die Stadt trafen wir meine Ex-Kollegin, die Eishockeyspielerin. Ihre Geschichten hielten uns bei Laune. Ruck zuck waren wir in Freiburg.

Ein kleiner Stadtbummel, der die Erkenntnis brachte, dass der Rasierer dem Blu ray player geopfert werden sollte. Insofern hat das dann doch was genutzt. Und dann gings mit der Straba direkt zum Augustiner.

Hier weiss man: Es kommt nur das SC-Spiel. Kein Konferenz-Firlefanz. Alle schauen das selbe. Knallvoll der Laden. Und sehr schlechte Luft :-(

Und diesmal war es wirklich was ganz Besonderes. So eine Stimmung haben wir noch nie erlebt. Fast wie im Stadion. Aber es war auch ein aussergewöhnliches Spiel. Sowas von packend. Eines der besten, das ich je gesehen habe.

Hat wahnsinnig Spass gemacht.

Und so sieht er/es aus, der/das Augustiner. Ein auffälliges Haus. Leider fand ich noch nichts über die Geschichte dazu.


Augustiner

Und so kann er aussehen:


Augustiner - Miniatureffekt
 Augustiner - impressiv Augustiner - Retro

Aber nach dem Spiel (und dem sehr guten Essen) mussten wir raus. Auch wenn es noch dauerte, bis die Straba kam: LUFT!!!


e an der Haltestelle

Während e wieder in ihrer Lieblingsbücherei schmöckerte, liess ich mich wieder zu einem “Straba fährt vorbei”-Bild hinreissen. Macht einfach Spass, mit der LUMIX auch manuell zu fotografieren.


schnell

Und weil ich die Einstellung schon mal drin hatte, gab es gleich noch ein Bild von der Bahnhofsbrücke ;-)


schnell 2

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Feb/2013
10
Sonntag

1:0

Das war KALT!!!
Bisher wohl das kälteste Wetter beim Spiel. Jedenfalls für uns.
Es war ja nicht nur der Schnee, es ging auch noch ein eiskalter Wind.

Nicht nur wegen dem Wetter beschlossen wir, zu Fuss zum Bus nach Staufen zu laufen. Das heisst: Ich beschloss und e musste, zunächst sehr widerwillig, mitlaufen.

Im Schwimmbad war gar nix los. Nicht mal Tischtennis wurde gespielt ;-)


Schneeplatte

Wie bereits erwähnt war e gar nicht begeistert vom Laufen und im nachhinein muss ich zugeben, dass sie Recht hatte. Der befürchtet Spiesrutenlauf durch Staufen, wo ein Kinderumzug stattfand, war dann doch kein solcher. Kein einziger Narr war unterwegs.
Und wir mussten uns nichtmal an Eintrittkartenaufdrängern vorbeikämpfen, wie e als 165. Argument nicht zu laufen angemerkt hatte.

Trotzdem strahlte sie nicht, als wir unser Ziel, den Bahnhof erreicht hatten.


muffig-e

Zum Glück fuhr den Bus dann ein uns gut bekannter Fahrer, von dem wir wussten, dass er genug “Drecksau”-Potential hat, um sich ordentlich zwischen den Autos durchzuquetschen.
Ein höflicher Fahrer ist das Grab. Dann kommt man nach dem Spiel nicht nach Hause.

Obwohl das Musikhören im Bus streng verboten war, dudelte sein Radio ganz schön laute Rockmusik. Vielleicht war das sein Antrieb.


Musikverbot

Die lieben D und C waren schon da, der Ehrenkircher (Bus) ist halt eindeutig schneller. Aber zu dem können wir nicht laufen. Und so gab es das übliche Vor-dem-Spiel-Bier. Bereits hier wurde es richtig frisch.


Vor-dem-Spiel-Bier

Leider kam mein Bruder nicht vorbei, wie versprochen. Aber wir amüsierten uns trotzdem ziemlich gut. Über uns selber und über die vorbeiziehenden Narren.
Manche Düsseldorfer übertrieben etwas damit. Fand ich ;-) .

Narr Narr

So kalt es auch war: Das Stadion innmitten des Schnees sah toll aus.


Sonne, Schnee und SC

Und auch e sah gut aus und hatte inzwischen viel bessere Laune. Auch wenn man es hier nicht sieht.


e vor dem Bus der Foruna

Das Spiel war gar nicht schön. Und ausserdem war es saukalt. Trotz dicker Klamotten, Sitzkissen und Decken. e bekam ihre Füsse überhaupt nicht warm.
Ich versuchte es in der Halbzeit mit Hüpfen. Zur Musik. Das half dann eine Weile, aber auch nicht wirklich lange.
Immerhin fiel es nicht gross auf, weil a.) Fastnacht war und b.) andere auch hüpften.

Ein “alter” SC-ler, der Spanring, durfte in der Pause auch was sagen. Im Fernsehen. Leider weiss ich nicht was. Zu weit weg.


SMartin Spanring

Ziemlich faszinierend fand ich die Leuchthandschuhe einer Frau in unserer Nähe. Die blinkten in allen Farben. Ob das auch wärmte, weiss sich nicht.
(Mir fällt grad wieder auf, was ich alles nicht weiss).


Leuchthandschuhe

Wohl auch wegen der Kälte und der Fasnacht (z.B. Strassenfastnacht in Freiburg) bleiben viel Plätze leer. Nur 20.000 waren im Stadion.


viel Platz

Das Spiel war eigentlich auch den Aufwand und die Friererei nicht wert. Auch wenn es in einer der letzten Minuten das Siegtor für Freiburg gab.

Der Busfahrer war geschwind und ruck-zuck waren wir wieder in Staufen. Am Bahnhof. Und dann ging es los. Mit der Eis-/Schneewanderung bei minus 7 Grad. Es war nicht wirklich schön und ich gab e 100 Mal recht, dass das Laufen ein Fehler war.
Am Ende, als ich zu e schon gesagt hatte: “Wir haben es geschafft”, standen wir vor dem zugefrorenen Gartentor bei uns.

Es war nicht aufzubekommen. Und e nicht dazu zu bewegen, drüber zu klettern.
Also machte ich das und bevor ich reinging, um ein Feuerzeug zu holen, trat ich nochmal dagegen (gegen das Tor) und siehe da: Es lies sich öffnen.

Mann, war die warme Suppe hinterher gut …

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Jan/2013
26
Samstag

0:0

Relax-Fussball war das heute. Warum? Kein Stress. Nirgends. Nur K A L T !

Fing schon im Bus an (das mit dem “kein Stress”, nicht mit der Kälte, der Bus war warm), der ziemlich leer blieb. Wohl auch, weil er wegen einer Baustelle, Kirchhofen gar nicht anfuhr. Die armen Kirchhofener! Aber auch in Pfaffenweiler stiegen kaum Leute ein. Und wir hatten erwartet, bei der Kälte und der Uhrzeit (Spielbeginn 18:30) sei der Run riesig.

Dann auch in der Stadt: Kein Stau. Konnten ganz locker bis zum Stadion durchfahren.

Stadion

Dadurch waren wir sehr früh da. Und was macht man bei der Kälte? Glühwein trinken. Der tat gut!

Der C hatte von uns zum Geburtstag ein Sitzkissen und eine warme Decke bekommen und das hatte er beides tatsächlich dabei. Und damit D nicht so benachteiligt war, bekam sie von ihm auch noch ein Sitzkissen spendiert.

Und dabei erfuhren wir auch von unseren Mitfahrern, dass es auf der Gegentribüne ein erheblich breiteres Essensangebot gab als bei uns auf der Haupt. Sauerei.
Cheeseburger, Lachshäppchen, Pommes, Schnitzel.
Bei uns drüben gibt es nur Wurst … oder Wurst. Immerhin 2 Sorten.

Egal. Da muss man durch als arroganter Haupttribünensitzer. Auf dem Weg dahin das übliche Busbild:

e vor dem Bayer Bus

Da wir so früh da waren, gings auch früh zum Platz. Dabei lief ich noch fast mit unserem Bundestrainer zusammen, der den Weg kreuzte. In Echt ist er viel kleiner ;-)

Und weil wir so früh am Platz waren, bekamen wir auch mal wieder alle Hymnen mit. Zum Beispiel das “Badner Lied”.

Typische Haltung beim Badner Lied

Obwohl ich mich ursprünglich etwas geärgert hatte, dass bei dem tollen Wetter (Sonne pur) das Spiel erst so spät (im Dunkeln) anfing und wegen der Kälte auch nicht so richtig motiviert war, wurde es richtig gut. Hatte schon lange nimmer so viel Spass an einem Spiel, obwohl es kein Tor gab und saumässig kalt war.

kalt: Mützen sind Trumpf kalt: Mützen sind Trumpf

Aber nicht alle wollten das Spiel live sehen. Auch ne Möglichkeit.

iPad-View iPad-View

Die Heimfahrt verlief auch wieder wie im Flug. So lieben wir das. Nur die Kinder im Bus richteten eine erhebliche Sauerei an. Mit Popkorn. Nicht nett. Obwohl ich nicht glaube, dass der Fahrer den heute Abend noch selber saubermachen muss.

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